19. November 2008

Bay of Islands Segeltour

"Geht es um neuseeländische Geschichte, wird immer zuerst ein historischer Ort genannt: Waitangi, Ortsteil der heutigen Feriensiedlung Paihia an der Bay of Islands. Doch gleich gegenüber auf der anderen Seite der Bay in Sichtweite – wenn das Wetter es denn zulässt – liegt das herzlich unpolitische Highlight, welches den Geist Neuseelands wohl noch weitaus besser repräsentiert als die Waitangi Treaty Grounds. Nämlich Russell, in den frühen Tagen der Südseenation unter Seefahrern nur als »Hellhole of the Pacific« bekannt. Die Bucht, immerhin gleich hinter den erst- und zweitplatzierten Milford und Doubtful Sounds der Südinsel auf dem dritten Platz der »101 Must Do’s for Kiwis« gelandet, ist überaus vielseitig.

Wenige Meter überbrücktes Wasser des Waitangi River trennen Paihia von jenem Ort, an dem die historischen Gegebenheiten der relativ jungen Nation von Kiwis begehbar werden. Der Strand, an dem im Sommer 1840 Captain William Hobson als Gesandter der britischen Krone landete, ist nicht besonders breit und liegt nur wenige Schritte unterhalb der weiten Grasfläche der Waitangi Treaty Grounds, wo der umstrittene Staatsvertrag der Neuseeländer am 06. Februar 1840 besiegelt wurde. Auf dem wogenden Grün zwischen der alten Kolonialresidenz des britischen Statthalters James Busby und des Versammlungshauses der Maori Te Whare Runanga ragt ein Flaggenmast auf, der mit dem Union Jack, dem Banner der United Tribes of New Zealand und der modernen neuseeländischen Fahne an die Vertragsunterzeichnung zwischen den Gesandten Queen Victorias und den rund 400 Vertretern der Maori-Stämme Northlands erinnert."

Und neben der interessanten Geschichte hat die Bay of Islands auch noch wunderschöne Natur zu bieten, die man am besten auf einer Segeltour erkundet. Und das haben wir dann auch gemacht:


Ausblick vom Segelboot auf die Bay


Hier bin ich mit Stachelrochen geschnorchelt.


Lunch "at the beach"


Das war unser Boot, die "She's a Lady"


Mittagspause am Strand


... mit Ausblick ...








Auf dem Rückweg, Ausblick von der "Autobahnraststätte"




In "Kawakawa" hat Herr Hundertwasser einige Jahre gelebt.
Er hat dem Ort seine einzige Sehenwürdigkeit überlassen:
Eine öffentliche, sehr oft fotografierte Toilettenanlage.


Eingang



Der Hotelstrand


Die Bay of Islands


Auf dem Segelspot, mit gespanntem Spinnacker.



Obiger Text teilweise von hier geklaut.

12. November 2008

Wairere Falls

Nachdem wir vor 1.5 Jahren schon mal (click hier für den damaligen Eintrag) bei diesen 152m hohen Wasserfällen waren, haben wir Ihnen noch einmal einen Besuch abgestattet! Wie die Zeit vergeht...














28. Oktober 2008

Whanganui River Kayaktour

Da wir ein langes Wochenende hatten, haben wir die Zeit genutzt, eine 3-tägige Kayaktour durch den Whanganui Nationalpark zu machen. Es ging von Samstag morgens bis Montags abends. Wir haben in einfachen Hütten entlang des Flusses übernachtet.

Ein Klick auf die Fotos zeigt sie in besserer Qualität.

Hier werden wir "zu Wasser" gelassen. Zuvor hatten wir unser Zeug in wasserdichten Tonnen verstaut, die in der Mitte des Kayaks befestigt waren.

Der Nationalpark ist ein Naturschutzgebiet, es gibt keine Besiedlung in der Gegend. Er ist bekannt für die Vielfalt an Vögeln und Pflanzen.

Bei unserer ersten Mittagspause...

Der erste Abend...

Auf der Bridge to Nowhere

Hier sieht man noch mal die "Bridge to Nowhere", sie wurde vor etwa 70 Jahren von Siedlern gebaut, da sie geplant hatten, in der Gegend viel Landwirtschaft zu betreiben. Die Gegend ist dann allerdings verlassen worden, und was überblieb ist diese Betonbrücke im Nirgendwo. Sie ist heute nur per Kayak oder über eine mehrstündige Wanderung zu erreichen.

Hier haben wir unsere Boote nebeneinander festgehalten, und uns ein bisschen vom Paddeln entspannt.

Wir haben es geschafft! 90km flussabwärts den Whanganui River hinunter!

22. Oktober 2008

Masterarbeit eingereicht


Vor kurzem habe ich meine Masterarbeit eingereicht. Ich habe ueber Erfolgsstrategien von neuseelaendischen Produktionsbetrieben auf dem Weltmarkt geschrieben. Als Beispielunternehmen habe ich die Gallagher Group ausgewaehlt und dort einige Manager interviewt. Sie wurde vor 70 Jahren hier in Hamilton gegruendet. Gallagher ist Weltmarktfuehrer im Bereich Elektrozaeune fuer Farmen. Ausserdem sind sie noch im Sicherheitsbereich aktiv und stellen Zaeune und Sicherheitsanlagen fuer Gefaengnisse und Militaeranlagen her. Zum Beispiel haben sie auch den Zaun um den Buckingham Palace gebaut. Ein weiterer Bereich sind Zugangskontollen (Kartenlesegeraete, RFID Chips) usw. Es war sehr interessant zu untersuchen, wie ein Unternehmen aus Neuseeland es so weit gebracht hat, zumal man von Neuseeland ja eher nur landwirtschaftliche Produkte kennt. Bei Gelegenheit werde ich hier mal eine Kurzfassung bereitstellen...

Ich habe meine Ergebnisse auch bei der Student Research Conference hier an der Management School praesentiert, es war sehr interessant und es wurde im Nachhinein ein wenig diskutiert. Hier kann man etwas mehr darueber lesen...

29. September 2008

Best of September 2008


Mit Verena und Frieda im Irish Pub in Aucks
Beim "Gallagher Great Race", einem der größten Events in Hamilton. Ein Ruderwettbewerb zwischen der Cambridge University (England) und der Waikato University (NZ).
Blick auf den Waikato River mit der MV Waipa Delta.
Beim Mittwochs-Stammtisch in der Cook Bar um die Ecke.
Am Strand in Waihi, Coromandel Peninsula.

Cathedral Cove, ebenfalls Coromandel.

Zweiter Skiausflug im September bei Traumwetter und perfekten Schneeverhältnissen. Auf dem obersten Foto erkennt man im Hintergrund den 'Mt. Doom' aus Herr der Ringe.
Postkarten-Motiv am Lake Taupo.
Geothermalgebiet "Waimangu Valley"
Beim Bodyboarden einer Mini-Welle.
Letztes Wochenende haben wir den Geburtstag eines Freundes in einem Ferienhaus in Coromandel gefeiert. 
Philosophieren auf dem Balkon.

Strandmotive, Waihi Beach.

8. September 2008

Skitrip

Hier eine kleine Fotostory...letztens Samstag sind wir mehr oder weniger spontan einen Tag Ski gefahren. Das Skigebiet (was aus ein paar Vulkanen in der Mitte der Nordinsel besteht) ist etwa 200km von Hamilton entfernt. Also nicht allzu weit. Sind dann um 4 Uhr aufgestanden, um 9 waren wir auf der Piste, und um 21 Uhr waren wir schließlich wieder zu Hause. Die "Conditions" waren super, toller schnee, nicht allzu viel Leute auf der Piste und Sonnenschein..!

Blick auf die Spitze des Vulkan Mt Ruapehu
Etwa 2.200m hoch
Ganz hinten im Bild kann man den Mt Taranaki erkennen,
der etwa 200km entfernt ist.
Das ist der Berg wo das Skigebiet drauf ist
Blick ins Tal

Mit Nina, Himmy und Jasper
Ein Gruppenfoto beim Mittagessen
Super Wetter!
Die Jungs hatten sich wohl vertan...mit dem Surfbrett und Neo
kann man doch kein Skifahren...einer rafft's halt nie.